Angefangen hat die Geschichte unseres Gemeindebezirks mit einer Fahnenflucht. Ein Metzgergeselle aus Winnenden wollte nicht unter Napoleons Fahnen gegen Deutsche kämpfen. Er floh, es war wohl im Jahr 1808, nach England. In London führte ihn sein Weg in eine Methodistengemeinde. Obwohl er in einem frommen Elternhaus aufgewachsen war, erlebte er in dieser Gemeinde etwas völlig Neues, bis dahin nie Gehörtes. Es war die persönliche Gewissheit, dass Gott ihn liebt. |
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Nachdem allen Fahnenflüchtigen Straffreiheit zugesichert worden war, kam Gottlob Müller, so hieß der Metzgergeselle, wiederholt zu Besuchen in seine Heimatstadt. Natürlich erzählte er in der pietistischen Versammlung, die regelmäßig im elterlichern Haus stattfand, von seiner Erfahrung. Dadurch fanden seine Hörerinnen und Hörer zur selben Gewissheit. Auf Drängen der zum Glauben Gekommenen kehrte Müller schließlich endgültig am 10. März 1831 nach Winnenden zurück. |
Marie und Johann Zwink aus Oberschöntal gehörten zu Müllers Kreis in Winnenden. 1842 lud das jung verheiratete Paar Müller ein, in ihrem neuen Heim eine "Versammlung" zu beginnen. Von Oberschöntal breitete sich die Bewegung aus, so dass 25 Jahre später erstmals ein Prediger dem neugegründeten Bezirk Backnang zugewiesen wurde. Offiziell gilt daher das Jahr 1867 als Gründungstermin des Backnanger Gemeindebezirks. Viel hat sich seither verändert, aber immer noch ist
"das Beste von allem, dass Gott mit uns ist" (John Wesley) |
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Die Entstehungsgeschichte der anderen Gemeinden und Stationen unseres Bezirks ist eine Fortsetzung dieser Geschichte.
An etlichen weiteren Orten gab es "Versammlungen", die mancherorts eine eigene Gemeinde entstehen ließen:
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